Unter dem Motto „Miteinander leben – Keine Chance für Intoleranz und Gewalt“ wurde der Hammer Appell 1991 im Sozialausschuss der Stadt Hamm formuliert. Erneut aktiviert wurde der Appel durch den Runden Tisch gegen Radikalismus und Gewalt, der im Herbst 2000 durch Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann ins Leben gerufen wurde.

Seitdem arbeiten am Runden Tisch vielzählige unterschiedliche zivilgesellschaftliche Kräfte unabhängig, friedlich und konstruktiv für Demokratie, Toleranz und Vielfalt zusammen. Ein wichtiges Ergebnis der Arbeit des Runden Tisches ist das im Jahr 2016 erarbeitete und vom Rat der Stadt Hamm verabschiedete Konzept Hamm: Für Demokratie und Toleranz. Handlungskonzept gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Zur Unterstützung der Umsetzung dieses Konzepts wurden zum 01. Mai 2017 zwei Projektstellen in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Hamm eingerichtet, die als WERKSTADT für Demokratie und Toleranz das Ladenlokal Nassauerstraße 31 im Martin-Luther-Viertel bezogen haben. Gefördert werden die beiden Projektstellen vom Bundesprogramm Demokratie leben! sowie vom Landesprogramm NRWeltoffen.

 

 

Das geht alle an

Demokratiekonferenz diskutierte am 5.10.2018 im Heinrich-von-Kleist-Forum Hamm über Abbau von Diskriminierung und strukturelle Ausgrenzung.

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"Miteinander 2018" Auszeichnung für Stud.Int der HSHL

„Miteinander 2018 – Für ein menschliches Hamm“ des Runden Tisches gegen Radikalismus und Gewalt

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Foto: © Hans Blossey